Institut für Japanologie Über uns
Die Heidelberger Japanologie besteht seit 1985 und verfügt über zwei Professuren, die sich den Arbeitsgebieten Literatur und Kultur einerseits und Geschichte und Gesellschaft andererseits widmen. Seit der Gründung des Zentrums für Ostasienwissenschaften 2005 und der Einweihung des CATS-Campus im Jahr 2019 stehen zudem inter- und transdisziplinäre Ansätze im Fokus.
Am Institut arbeiten ca. zehn Mitarbeiter*innen, die mit ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten weitere wichtige Impulse für das Fach Japanologie setzen. Eine Honorarprofessur, wechselnde Lehraufträge und internationale Forschungs- und Lehrkooperationen ergänzen das Angebot in Studium, Lehre und Forschung.

AUSRICHTUNG
Die derzeitige Ausrichtung des Faches in Heidelberg spiegelt die Arbeitsfelder der Lehrkräfte wider und kann grob wie folgt umrissen werden:
- japanische Literatur
- japanische Geschichte
- Politik und Gesellschaft Japans
- japanische Geistesgeschichte
- ausgewählte Bereiche der Wirtschaft und der Kultur Japans
Hierbei sind die Grenzen im Bereich der Lehre weiter, in der Forschung enger gezogen. Der japanische Teil der CATS-Bibliothek richtet sich an diesen Gebieten aus, wobei sich gewisse Schwerpunkte bei folgenden Themen herausgebildet haben:
- moderne japanische Erzählprosa
- autobiographische Literatur
- Literatur und soziale Bewegungen
- Probleme des Übersetzens
- Frauengeschichte und Frauenliteratur
- politische Ideengeschichte
- Modernisierungstheorien
- das moderne Japan in Ostasien
- Arbeitswelt und Betriebsorganisation
Im Aufbau befinden sich bestimmte Bereiche wie etwa Literatur vor 1600, Religion und Sprachgeschichte.



