Internationales Graduiertensymposium  The Making of Japanese Art History in the 20th Century

Vom 3. bis 4. September 2026 brachte das internationale Graduiertensymposium „The Making of Japanese Art History in the 20th Century“ an der Universität Heidelberg Wissenschaftler:innen zusammen, um zu erörtern, wie die „japanische Kunstgeschichte“ im Laufe des 20. Jahrhunderts entstand, verhandelt und verbreitet wurde. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen unter anderem die Kanonbildung und die Etablierung moderner Klassiker, Kriegsnarrative, sich wandelnde Klassifizierungen der Künste, Vermittlungs- und Bildungspraktiken sowie transkulturelle Geschichten von Ausstellungen und Präsentationen.

Die Eröffnungsrede „(The History of)² Japanese Art in the 20th Century“ hielt Kristopher W. Kersey, die Abschlussrede „Zooming In, Zooming Out: Histories of Japanese Photography, Art, and Wartime Activities“ Maki Fukuoka. Außerdem stellte Stephanie Su ihr neues Buch „History Painting Crossing Borders: A Transnational History of Modern Art in Early Twentieth-Century China and Japan“ vor.

Besonders prägend war der Austausch über Generations-, Fach-, Medien- und geografische Grenzen hinweg, der das Symposium zu etwas Besonderem machte. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent:innen, Moderator:innen, Teilnehmer:innen und Gästen, die zu zwei Tagen großzügiger und anregender Diskussionen beigetragen haben.

Organisiert wurde das Symposium von Ruri Kawanami, Wei Sun und Fengyu Wang mit Unterstützung des Instituts für Kunstgeschichte Ostasiens der Universität Heidelberg. Besonderer Dank gilt Prof. Sarah Fraser und Prof. Monica Juneja für ihre Unterstützung während des gesamten Prozesses. Herzlich gedankt sei außerdem der Graduiertenakademie der Universität Heidelberg für die finanzielle Förderung im Rahmen ihres Programms „Doktorandeninitiative“.

Programm