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Überblick

Im Jahr 2005 schlossen sich das Institut für Japanologie, das Institut für Kunstgeschichte Ostasiens und das Institut für Sinologie zum Zentrum für Ostasienwissenschaften zusammen. Auf diese Weise wurden hervorragende strukturelle Voraussetzungen für Organisation, Forschung und Lehre geschaffen.

Aufgaben

Ostasien ist eine Region mit alten, hochentwickelten Kulturen der heute großes Gewicht in Weltpolitik und -wirtschaft zukommt. Die Heidelberger Ostasienwissenschaften widmen sich der Untersuchung ostasiatischer Gesellschaften in ihren historischen Entwicklungen, regionalen Zusammenhängen und gegenwärtigen Erscheinungsformen. Das Heidelberger Zentrum für Ostasienwissenschaften ist eines der bedeutendsten und internationalsten Lehr- und Forschungszentren seiner Art in Europa mit Schwerpunkt auf den kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Es unterhält einen regen intellektuellen und institutionellen Austausch mit anderen wichtigen regionalwissenschaftlichen Forschungszentren in Ostasien, Europa und den Vereinigten Staaten.

Organisation

Zentrum für Ostasienwissenschaften
Institut für Kunstgeschichte Ostasiens Institut für Sinologie
Bereichsbibliothek Ostasien

Direktorium

Direktor:

Prof. Dr. Enno Giele
Institut für Sinologie
Hauptstraße 47-51, R.103
Tel.: +49 (06221) 54-7736 | E-Mail

Trede

Stellvertretende Direktorin:

Prof. Dr. Judith Árokay
Institut für Japanologie
Akademiestr.4-8, R.127
Tel.: +49 (06221) / 54-7662 | E-Mail

Mittler

Geschäftsführung

Geschäftsführerin:

Katrin Cramer-Langer (M.A.)
Zentrum für Ostasienwissenschaften
Hauptstraße 216, Erdgeschoss
Tel.: +49 (06221) 54 3967 | E-Mail
 

Mo, Di, Do: 12 - 16 Uhr | Mi, Fr: 8 - 12 Uhr

Organisation

Institut für Japanologie

JPBei seiner Gründung 1985 verfügte das Institut über eine Professur mit philologisch-literaturwissenschaftlicher Ausrichtung, 1992 kam eine zweite Professur mit sozial- und geschichtswissenschaftlicher Ausrichtung hinzu. Im Mittelpunkt stehen Kultur und Gesellschaft, politische Geschichte und Ideengeschichte, japanische Literatur; zusätzlich auch Bereiche der Wirtschaft. Der Schwerpunkt liegt auf dem modernen Japan, hinzu kommen bestimmte Bereiche der vormodernen Literatur. In der Ausbildung steh die moderne japanische Sprache im Vordergrund, doch wird auch die Schriftsprache unterrichtet.

Absolventen sind in wissenschaftlichen Institutionen (Verwaltung und Lehre von Universitäten, Forschungsinstitutionen), in anderen öffentlichen Institutionen (Konsulate, Stadtverwaltungen, Schulen), im kulturellen Bereich (z.B. Verlage, Presse, Museen) und in der Privatwirtschaft (z.B. Deutsche Bank, Daimler Chrysler, Bosch) im In- und Ausland tätig.

 


 

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens

IkoDas weltweit anerkannte Institut verfügt über eine Professur für chinesische Kunstgeschichte und japanische Kunstgeschichte mit je einer Assistentenstelle.

Regelmäßige Kurse, Exkursionen und Vorträge durch Institutsmitglieder und ausländische Gastdozenten sowie ein Lehrangebot mit Experten aus Museen, Denkmalpflege und Kunsthandel gewährleiten eine am internationalen Standard orientierte und praxisnahe Ausbildung.

Von besonderer Bedeutung ist die regelmäßige Ergänzung des Lehrangebotes durch Gastprofessuren ausgewiesener Fachleute anderer Universitäten. Durch diese wird das Unterrichtsspektrum um teils hochspezialisierte Themen ergänzt, die in der internationalen Diskussion bedeutend sind. Seit Frühjahr 2005 konnte eine Ishibashi-Gastprofessur für Kunstgeschichte Japans eingerichtet werden, die jedes Semester mit den besten Wissenschaftlern aus Japan, den USA und Europa besetzt wird. Sie wird von der Ishibashi Foundation, Tokyo, großzügig unterstützt. 2011 wurde gleichermaßen eine Heinz-Goetze-Gastprofessur für Kunstgeschichte Chinas eingerichtet, die einmal im Jahr mit einem hochkarätigen Experten in diesem Fach besetzt wird. Die Heinz-Goetze-Stiftung setzt sich besonders für die Förderung der Kunst und Kultur Asiens, insbesondere Ostasiens ein.

Absolventen arbeiten unter anderem in Galerien, Museen, Auktionshäusern und an akademischen Institutionen im In- und Ausland.

 


 

Institut für Sinologie

JPDas Institut wurde 1962 mit einer Professur als Sinologisches Seminar gegründet. Inzwischen gibt es drei Professuren, die sich mit verschiedenen Aspekten der Philosophie, Politik, Geschichte, Gesellschaft, Literatur und Musik der chinesischsprachigen Welt befassen. Die Sinologie in Heidelberg versteht sich als eine Kulturwissenschaft, die China in seinem regionalen und globalen Kontext, insbesondere auch in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen erforscht. Diese Ausrichtung wird auch in der Lehre widergespiegelt. Die Vermittlung solider Kenntnisse der modernen Umgangssprache wir auch verschiedener Formen der Schriftsprache bildet dazu die notwendige Grundlage.

Absolventen sind in kulturellen Institutionen (SWR, Museen, Verlage), Wirtschaftsunternehmen (BASF, Volkswagen, Deutsche Bank, Reisebüros) und in Institutionen des Kultur-Austauschs (Goethe-Institut) sowie in Verwaltung und Lehre an Universitäten des In- und Auslands tätig.

 


 

Bereichsbibliothek Ostasien (BOA)

BOADie Bereichsbibliothek Ostasien (BOA) der Universität Heidelberg wurde 2009 aus den drei Teilbibliotheken der Kunstgeschichte Ostasiens, der Japanologie und der Sinologie gegründet. Mit rund 240.000 Bänden, über 4.000 audiovisuellen Ressourcen (Filme und Tonträger), 149.000 sonstigen Medien (vor allem Dias), 450 laufenden Print-Abonnements wichtiger Zeitschriften, großen digitalen Quellensammlungen, sowie jährlich durchschnittlich 5.500 Bänden Neuzugang zählt BOA zu den größten Zentren ostasiatischer Medien in Deutschland: nach den Staatsbibliotheken zu Berlin und München rangiert die Heidelberger Bereichsbibliothek auf Platz 3 und ist damit die größte deutsche Einrichtung, die unmittelbar in universitäre Forschung und Lehre Ostasiens eingebunden ist.

 

Weitere Einrichtungen:

Satzung

 

 

Zuletzt bearbeitet von: SV
Letzte Änderung: 11.10.2017
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